Unerfüllte Lebensträume

Erika saß in der Küche, die Hände um ihre dampfende Tasse gelegt, und starrte aus dem Fenster.

Ein Traum vom eigenen Café
In stillen Momenten träumt Erika von ihrem eigenen Café – einem Ort voller Kaffeeduft, warmer Begegnungen und Leben.
Ein Ort, an dem sie ihre Kreativität einbringen konnte.
Ein Ort, der sich nach ihr anfühlte.

Doch dieser Traum lag seit Jahren unter der Last des Alltags begraben.

Ihr Mann zweifelt.
Ihre Mutter hatte immer ein Meinung dazu.
Und die Kinder brauchten ihre ganze Aufmerksamkeit.

Der innere Kritiker
Jedes Mal, wenn sie versucht, den ersten Schritt wagen wollte, holt sie der Alltag wieder ein.
Mit jeder Verschiebung wurde diese innere Stimme lauter, die ihr einredet:

"Es geht einfach nicht. Warum der Aufwand?"

Bald erkennt Erika, dass der größte Widerstand nicht von außen kam.
Es war dieser Satz, den sie selbst immer wieder wiederholte:

"Ich habe ja eh keine Zeit dafür."

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Doch irgendwo, tief in ihrem Herzen, war dieses Gefühl geblieben.
Die Sehnsucht nach etwas Eigenem.
Nach einem Ort, der nichtpur für andere da war, sondern auch für sie.


Und dann kam diese Frage:

„Was wäre, wenn du es trotzdem tust?“

Vielleicht begann genau dort etwas Neues.

Nicht mit einem fertigen Plan.
Nicht mit der Sicherheit, dass alles gelingt.

Sondern mit dem ersten kleinen Schritt, sich selbst wieder ernst zu nehmen.

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