“Wie schaffst du das”
Wie bringst du all die LebensThemen, die wir zu dir mitbringen, unter einen Hut? - Wie schaffst du das?
Du kümmerst dich um die Frauen mit KinderWunsch genauso wie um jene, die Mitten in den WechselJahren stehen, ihre Angehörigen pflegen und durch die Trauer gehen.
Du hast die Mütter im Blick, die ihren tausend Rollen gerecht werden müssen.
Du siehst die Frauen und Männer, die täglich zwischen Kind loslassen, Partnerschaft, Eltern sein, Arbeit, Trennung, Abschied und Neuanfang jonglieren.
Du kümmerst dich liebevoll um alle Belange und Herausforderungen, die wir Menschen mitbringen.
Wie machst du das - geht dir da nicht auch mal die Luft aus ?”
KLEIN und UNSICHTBAR
Nicht gesehen wurde sie als das kleine Mädchen und jüngste Kind der Familie, das mit leuchtenden Augen vom Unterricht erzählte – während der Vater nur wissen wollte, was ihre 3 älteren Brüder wieder angestellt hatten.
Nicht gesehen wurde sie, als sie mit Auszeichnung ihre Bankausbildung abschloss – weil ein Zertifikat nicht gegen ein altes, angestaubtes Weltbild ankommt.
Nicht gesehen wird sie heute noch, wenn sie als erfolgreiche Frau, Mutter, Organisatorin eines ganzen Familienkosmos vor ihm steht – und er nur die „Tochter“ sieht, die seiner Meinung nach in die Küche gehört.
Und wo fühlst du dich nicht gesehen ?
Lass uns deinen Weg gemeinsam in die Sichtbarkeit gehen.
Ja, es wird dich Kraft und Mut kosten - am Ende des Tages kommst du jedoch Schritt für Schritt deinem ICH wieder näher.
Diese Abenteuerreise würde ich mir an deiner Stelle nicht entgehen lassen.
WENN NIEMAND DEINE TIEFE KENNT
Wenn niemand deine Tiefe erkennt.
Wenn deine Klarheit unbemerkt bleibt.
Wenn deine Zurückhaltung als „Unfähigkeit“ abgetan wird.
Schreit es dann leise in dir?
Ich bin doch hier.
Bin ich nicht gut genug – nicht richtig?
Was mache ich falsch?
Der Weg raus aus der Unsichtbarkeit ist nicht immer leicht:
Dein altes Verhalten wird dich zurückziehen wollen
Der neue Weg fühlt sich ungewohnt an
Zweifel können auftauchen
Doch wenn du jetzt spürst, dass jetzt der richtige Moment ist,
dich zu zeigen, deinen Raum einzunehmen und dich nicht länger zu verstecken,
dann begleite ich dich auf deinem Weg.
Wenn sich Selbstgespräche führe - rede ich dann oder höre ich zu ?
Wenn ich Selbstgespräche führe - rede ich dann oder höre ich zu ?
Eine Spannende Frage und die Antwort darauf ist:
BEIDES
Kennst du das auch?
Drehen sich deine Gedanken wie ein Karussell in deinem Kopf?
Sprichst du mit dir selbst und wirst fast wahnsinnig dabei?
Selbstgespräche sind tatsächlich etwas ganz Normales.
Auch ich spreche seit meiner Kindheit mit mir selbst und habe gelernt, meine innere Stimme wertzuschätzen.
Man wird davon nicht verrückt.
Oft ist es einfach eine Art,
Gedanken zu sortieren,
Gefühle zu verstehen
oder Entscheidungen zu treffen.
Wenn die innere Unzufriedenheit laut wird
Wenn die innere Unzufriedenheit laut wird – und was sie dir sagen will
Neulich im Gespräch mit Margit:
„Bei mir zeigt sich immer mehr eine tiefe, innere Unzufriedenheit. Über Jahre hinweg habe ich funktioniert, gelächelt, organisiert – und mich mit dem Glück der anderen zufriedengegeben.
Aber heute… ist diese Unzufriedenheit so groß geworden, dass ich meine eigene innere Stimme kaum noch wiedererkenne.
Sie zeigt sich im Alltag. In der Unordnung zu Hause. Ich räume auf, putze, drehe mich um – und könnte direkt wieder von vorne anfangen. Wenn ich es nicht tue, erschlägt mich das Chaos. Es ist, als gäbe es keinen Ausweg.
Sie zeigt sich auch darin, wie ich fremde Menschen im Stillen verurteile - obwohl sie mir nichts getan haben. Manchmal reicht es schon, wenn sie nur im Weg stehen.
Und das macht mir Angst.
Zu sehen, wie sich meine Unzufriedenheit in innere Wut verwandelt. Eine Wut, die sich plötzlich machtvoll anfühlt - und gleichzeitig dunkel und fremd.
Wenn der Urlaub plötzlich mit Krieg in Berührung kommt.
Plötzlich im Urlaub in einer Kriegssituation festzustecken, gehört zu den Erfahrungen, auf die niemand vorbereitet ist. Wenn Flughäfen schließen, Grenzen dicht gemacht werden oder militärische Spannungen eskalieren, geraten Reisende unerwartet selbst in eine Krisensituation.
Auch nach der Rückkehr kann das Erlebte im Körper und im Nervensystem noch lange nachwirken.
Traumasensible Begleitung kann in dieser Phase helfen, belastende Eindrücke zu sortieren, innere Stabilität wiederzufinden und Schritt für Schritt zurück ins eigene Leben zu kommen.
Trauer – der Raum hinter einem kleinen Wort
Trauer hat nur sechs Buchstaben – und doch trägt sie unermesslich viel Leid in sich. Kein Mensch kann sich ihr entziehen. Sie gehört zu uns, ob wir wollen oder nicht.
Doch wie gehen wir mit ihr um?
Wir versuchen oft, sie auszusitzen.
Wir begraben sie unter Arbeit, lenken uns ab, funktionieren weiter.
Wir schieben sie weg, drücken sie nieder, übertünchen sie mit Alltag, Lärm oder scheinbarer Stärke.
Aber Trauer lässt sich nicht dauerhaft verdrängen.
Sie brennt sich leise ein.