In den vergangenen Wochen habe ich viel über das Leben nachgedacht. 🤍
Vielleicht kennst du solche Momente.
Momente, in denen plötzlich alles still wird.
Nicht, weil sich die Welt verändert hat.
Sondern weil sich der Blick auf das eigene Leben verändert.
Seit meinem Fahrradunfall begegnen mir immer wieder Gedanken, die ich vorher so nicht kannte.
Wie knapp manches manchmal ist.
Wie selbstverständlich wir oft davon ausgehen, dass morgen einfach wieder ein ganz normaler Tag sein wird.
Und wie sehr ein einziger Moment verändern kann.
Nicht nur körperlich.
Auch innerlich.
Mich beschäftigt seitdem nicht nur mein Unfall.
Mich beschäftigen die Menschen.
Wie unterschiedlich wir alle auf Erschütterungen reagieren.
Wie schnell manche wieder funktionieren.
Wie schwer anderen das Loslassen fällt.
Wie sprachlos wir werden, wenn wir dem Schmerz eines anderen begegnen.
Und wie oft wir glauben, stark sein zu müssen.
Vielleicht sind es genau diese Momente, die uns daran erinnern, dass das Leben nicht planbar ist.
Dass wir verletzlich sind.
Und dass wir manchmal einfach jemanden brauchen, der da ist.
Nicht mit Antworten.
Sondern mit Präsenz.
Ich weiß nicht, wohin mich diese Gedanken in den nächsten Wochen noch führen.
Aber ich merke:
dass ich nach diesem Ereignis erst langsam wieder bei mir ankomme.
Dass es mein Leben innerlich verändernt hat.
Heute habe ich einen anderen Blick auf das Leben.
Auf das, was mir wirklich wichtig ist.
Auf den Menschen, der ich heute bin.
Und auf den Weg, den ich weitergehen möchte.
Und vielleicht ist genau das der Anfang von etwas Neuem.
Anette
LEBENimWANDEL_ATELIER