Eine Storry, die uns unser Umfeld gerne widerspiegelt und mehrfach bestätigt:
Lass uns mal kurz innehalten und ehrlich sein:
Nach all den Jahren, den Seminaren, den Meditationen und den Coachings die wir wahrgenommen haben …..
Nach all dem „Selbstoptimierungs-Wahnsinn“ und der Vorstellung von
“Ich bin mir des Lebens ja soooooo bewusst”
– kleben (wir natürlich nicht) all die anderen immer noch an ihrem Ego fest.
Und das Beste:
Er klebt so fest wie Kaugummi am Schuh und kaum einer merkt es.
WARUM ? weil unser Ego total unauffällig und stets bemüht ist, uns “heimlich” zu sabotieren.
Aber mal Hand aufs Herz:
Wie oft haben wir unserem Ego schon zugehört und dachten derweil:
„Ach komm, das lasse ich ihm jetzt einfach mal durchgehen… - ich hab es ja im Griff“?
Doch wie oft sabotiert er uns - so ganz nebenbei - im Job, in Beziehungen, in Entscheidungen, ohne dass wir es merken?
JA, wir nicken brav und winken unser EGO-Thema durch
- so isch’s halt oifach und bequem, gell
Und mal ehrlich: wer will schon unbequem sein?
Aber dann merken wir, dass wir uns dadurch immer wieder in den gleichen uralten und ganz schön nervigen Mustern verfangen:
Unser Job ist stressig? LOGO, denn unser Ego ist der Meinung:
„Du musst perfekt sein! - ALLES muss perfekt sein“
Deine Beziehung stockt? ABER KLAR DOCH, denn das Ego flüstert:
„Nur wenn ICH recht hast, bin ICH liebenswert.“
Und nun betrachten wir mal den absolut spannenden Teil des Thema’s
- für den sich das EGO nicht Interessiert und schon gleich beim Lesen bockt:
NEUGIERIG?
Hier der absolute Hauptgewinn und das mega ultimative Lösungswort:
TA TA TA TAAAAAA
LOSLASSEN.
Klingt fast schon zu einfach, zu banal - oder?
Aber genau im LOSLASSEN liegt die Chance
auf Wachstum, auf Veränderung, auf Freiheit.
Stell Dir vor, du hast die Hand an einer Stahlschiebetür die sich jetzt gerade schließt.
- bleibst du dran, wird deine Hand beim Schließen zerquetscht.
- löst du sie - ist alles gut.
Blöder Vergleich? Nein – eigentlich ein sehr ehrlicher.
Denn: Wo liegt beim Thema EGO das Problem?
Bei der Stahlschiebetür reagiert unser ICH völlig richtig
– schließlich will niemand verletzt werden.
Doch im wahren Leben – im Miteinander, im Job, in Beziehungen – sieht das oft ganz anders aus.
Da halten wir fest, wo wir längst loslassen könnten.
Da kämpfen wir um unser Recht, wo Frieden so viel näher wäre.
Da klammern wir uns an unser Ego und wundern uns noch, warum es weh tut.
Überlege einmal, ob sich ein Rückzug in so mancher Situation nicht deutlich entspannter auf die Gemeinschaft – und auf dich selbst – auswirken könnte.
Hier entfaltet sich die Freiheit:
Nicht die Freiheit, nichts zu tun,
sondern die Freiheit, echt zu leben – ohne dass das Ego ständig die Regie übernimmt.
Somit hier eine kleine, ehrliche Challenge - schau genau hin:
Wo klebst du noch am Ego, obwohl du längst weißt, dass es dir nur im Weg steht?
Und dann überlege:
Was wäre, wenn du loslässt?
Nicht morgen, nicht „wenn alles perfekt ist“ – sondern jetzt.
Spür mal den Widerstand, lach über ihn, und dann… lass los.